Drohende US-Staatspleite könnte die Ärmsten hart treffen

ph - newsiversum 13. Juli 2011 0

Die Lage rund um die Schuldenproblematik in den USA verschärft sich, US-Präsident Obama sieht die Leistungen für Rentner und Sozialhilfeempfänger bedroht, wenn nicht bald eine Einigung erzielt werde. Die Lage ist ernst, sollte das Schuldenlimit nicht angehoben werden, droht der USA die Zahlungsunfähigkeit!

Den USA droht die Staatspleite, sollten sie nicht schnell das Schuldenlimit anheben und den Staatshaushalt in den Griff bekommen.

Die Lage in Washington spitzt sich zu: Die Verhandlungen um die Anhebung des Schuldenlimits dauern weiter an.

Der US-Präsident Barack Obama hat den Ernst der Lage schon längst erkannt, doch die Kluft zwischen dem Demokraten und den oppositionellen Republikanern bezüglich der Problematik des US-Staatshaushalts ist riesig. Grund für die deutlichen Worte des Präsidenten ist die Erreichung des gesetzlichen Schuldenlimits von 10,1 Billionen Euro (entspricht 14,3 Billionen US-Dollar).  Denn wenn keine weiteren Kredite aufgenommen werden dürfen, geht der USA das Geld aus. Schulden könnten dann nicht mehr abbezahlt werden und auch Sozialleistungen wie Renten und Sozialhilfe könnten nicht mehr ausgezahlt werden.

Die Auswirkungen auf die amerikanische Bevölkerung und das US-Finanzsystem wären nicht abzusehen – auch der Weltmarkt würde unter diesen Voraussetzungen erheblichen Problemen gegenüberstehen, weitere Staaten könnten in Folge dessen kollabieren.

Präsident Obama fordert nun, das gesetzliche Schuldenlimit anzuheben, um die kurfristige Zahlungsfähigkeit gewährleisten zu können. Außerdem fordert er eine zusätzliche Steuererhöhung für Reiche. Die Republikaner sträuben sich bisher gegen beide Forderungen. Es bleibt abzuwarten, wie die Verhandlungen zwischen beiden Parteien entschieden wird – die Zeit wird bereits jetzt knapp!



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