Private Krankenversicherung

ph - newsiversum 18. Juli 2011 0

Die Versicherung in einer privaten Krankenversicherung ist für viele Personen mit einigen Vorteilen verbunden. Insbesondere jüngere Versicherte ohne Kinder oder Versicherte mit einem hohen Einkommen können häufig von den günstigeren Tarifen profitieren. Dies liegt daran, dass der Versicherungsbeitrag in der privaten Krankenversicherung nicht prozentual vom Einkommen berechnet wird. Die Höhe des Beitrages richtet sich nach dem Tarif, den gewählten Leistungen und der Risikoeinstufung des Versicherten.

Die private Krankenversicherung ist gerade für junge Leute interessant.

Die private Krankenversicherung bietet viele zusätzliche Leistungen.

Neben den Kosten erhalten die Versicherten allerdings auch oftmals deutlich bessere Leistungen als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Bei den meisten Tarifen sind zum Beispiel Behandlungen wie die Chefarztbehandlung im Krankenhaus oder die Unterbringung im komfortableren Ein- und Zweibettzimmer inbegriffen. Daneben gestaltet sich der Arztbesuch für die meisten privat Versicherten aufgrund der höheren Erstattungssätze für Ärzte häufig komfortabler. In vielen Fällen erhalten privat Versicherte schneller einen Termin und diesen Versicherten werden häufig auch mehr Behandlungsmöglichkeiten angeboten. Zudem müssen privat Versicherte beim Arztbesuch keine Praxisgebühr entrichten.

Die private Krankenversicherung steht im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht jedem Versicherten offen. So müssen die Versicherten vor Aufnahme in die private Krankenversicherung einige Voraussetzungen erfüllen. Als gesetzliche Voraussetzung gilt das Erreichen der Jahresarbeitsentgeltgrenze. Diese Entgeltgrenze wird häufig auch als Versicherungspflichtgrenze bezeichnet und legt fest, bis zu welchem Einkommen ein Arbeitnehmer sich in einer gesetzlichen Krankenversicherung absichern muss. Bei einem niedrigen Einkommen unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze hat der Arbeitnehmer somit keine Möglichkeit, sich privat abzusichern. Allerdings gibt es für einige Personengruppen Ausnahmen. So steht Selbständigen, Freiberuflern und Beamten die private Krankenversicherung unabhängig vom Einkommen offen.

Neben den gesetzlichen Voraussetzungen gibt es allerdings auch gesonderte Aufnahmevoraussetzungen, welche von den einzelnen Versicherungsunternehmen festgelegt werden. Zu diesen zählt zum Beispiel die Gesundheits- und Risikoprüfung. Bei dieser wird der Versicherte hinsichtlich des aktuellen Gesundheitszustandes, der Krankheitsgeschichte und auch hinsichtlich des Alters, des Berufes und nach weiteren Kriterien bewertet. Sollte die Versicherung das Gesundheitskostenrisiko als zu hoch bewerten, dann kann die Versicherung den Versicherten ablehnen. Allerdings ist es in vielen Fällen üblich, dass der Versicherte ein Angebot über eine Versicherung mit Risikozuschlag erhält oder aber einzelne Versicherungsleistungen ausgenommen werden, wie zum Beispiel die Kostenübernahme der bereits aufgetretenen Erkrankungen oder Allergien.

Erfolgt der Eintritt in die private Krankenversicherung, dann muss der Versicherte in der Regel mit einer Wartezeit von etwa drei bis acht Monaten rechnen. In dieser Zeit erhält der Versicherte zunächst nur einen eingeschränkten Versicherungsschutz. Allerdings kann dem Versicherten bei einem Wechsel der Krankenversicherung die Wartezeit erlassen werden. Dazu ist allerdings ein lückenloser Wechsel der Versicherung notwendig.



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