De Maizière: Auslandseinsätze kein Normalfall

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Thomas de Maiziére sieht Auslandseinsätze des Bundeswehr als Sonderfälle an.

Der derzeitige Bundesverteidigungsminister  Thomas de Maizière sieht die Auslandseinsätze der deutschen Bundeswehr als Einzelfälle.

Thomas de Maiziére sieht Auslandseinsätze des Bundeswehr als Sonderfälle an.

Kein Normalfall: Der Bundesverteidigungsminister sieht die Auslandseinsätze der Bundeswehr als Sonderfälle an.

Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) will Auslandseinsätze der Bundeswehr nicht zum Normalfall werden lassen. „Ein Einsatz mit internationalem Mandat muss immer ein Sonderfall sein. Und zwar nicht nur für Deutschland“, sagte de Maizière in einem Interview des Nachrichtenmagazins „Focus“.

Es sei „nicht normal, dass in einem Land fremde Truppen stehen“, gab er zu bedenken. „Es ist nicht normal, dass man Frieden in einem Land nur schaffen kann durch Eingreifen von außen.“ Eine Friedensmission der Bundeswehr zwischen Israelis und Palästinensern steht nach de Maizières Einschätzung nicht mehr zur Debatte. Selbst im Falle der Anerkennung eines Palästinenser-Staates durch die Vereinten Nationen im Herbst „ist die Wahrscheinlichkeit ganz gering, dass Israel um eine internationale Friedensmission bittet“, sagte de Maizière im „Focus“-Interview. „Deshalb haben sich diese Überlegungen, die sicher ihren Sinn hatten, meines Erachtens erledigt.“

Foto: Thomas de Maizière (CDU), Deutscher Bundestag / Thomas Imo/photothek, über dts Nachrichtenagentur

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