Hungersnot in Afrika: Luftbrücke nach Somalia geplant

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Hilfslieferungen für Opfer von Hungersnot in Somalia

Die Vereinten Nationen wollen mit einer Luftbrücke Soforthilfe in Somalia leisten. Die Bewohner, des von einer schrecklichen Dürre heimgesuchten Land, nagen am Hungertuch. Die Rebellen versuchten in der Vergangenheit Hilfslieferungen zu blockieren.

Hilfslieferungen für Opfer von Hungersnot in Somalia

Vereinte Nationen planen Lufbrücke mit Hilfslieferungen für Opfer von Hungersnot in Somalia.

Um Hilfsgüter in die von der Dürre besonders stark betroffenen Regionen in Somalia zu bringen, wollen die Vereinten Nationen schnellstmöglich eine Luftbrücke in die Hauptstadt Mogadischu einrichten. Spätestens am Mittwoch sollen erste Hilfslieferungen erfolgen. Die Lebensmittel, bei denen es sich hauptsächlich um mit Vitaminen und Mineralien angereicherte Nahrungsergänzungen handeln soll, werden dann vor Ort von Helfern an die Bevölkerung verteilt.

Bisher haben die Hilfslieferungen das Land noch nicht erreicht, weil Rebellen die Lieferungen verhindert haben. Indes hat der Afrika-Beauftragte Günter Nooke (CDU) weitere Gelder für Hilfe in Ostafrika in Aussicht gestellt. Die Bundesregierung werde „nicht zulassen, dass dort Menschen sterben, wenn es wirklich nur am Geld liegt“, sagte Nooke im Südwestrundfunk. Auch betonte der Afrika-Beauftrage, dass auch ein langfristiger Wiederaufbau der Landwirtschaft sehr wichtig sei, und dass geklärt werden müsse, „wie die Hilfe überhaupt zu den Menschen“ kommen könne.

Foto: Hungernde Kinder in Somalia, dts Nachrichtenagentur

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